Wurzeltote Zähne
Die versteckte entzündung
Unsichtbare Belastungen erkennen und behandeln
Ein wurzeltoter Zahn entsteht häufig durch tiefe Karies oder ein Trauma, das das Nervengewebe im Zahn zerstört.
Dies führt zu einer bakteriellen Zersetzung der verbleibenden organischen Bestandteile des Zahnes, was oft mit Zahnschmerzen verbunden ist. Die übliche Behandlung besteht in einer Wurzelkanalbehandlung, bei der das infizierte Nervengewebe entfernt und der Hohlraum gründlich gereinigt wird. Diese Methode kann kurzfristig zur Schmerzlinderung beitragen. Allerdings bleibt die Frage, ob sie langfristig eine vollständige Entzündungsfreiheit gewährleisten kann, da es schwierig ist, alle Bereiche des Zahns gründlich zu reinigen. Das verbliebene tote Gewebe kann sich weiterhin zersetzen und von Mikroorganismen besiedelt werden.
Die stille Entzündung - eine unbemerkte Belastung für den Körper
Ein besonders kritisches Problem bei wurzeltoten Zähnen ist die Entwicklung einer chronischen, „stillen“ Entzündung. Das Immunsystem versucht, die Entzündung lokal zu kontrollieren, was oft dazu führt, dass keine akuten Schmerzen auftreten. Doch auch ohne Schmerzen bleibt die Entzündung eine ständige Belastung für den Körper. Wurzeltote Zähne, auch als „devital“ bezeichnet, sind zwar noch vorhanden, jedoch nicht mehr in der Lage, als lebendige Organe zu funktionieren.
Wurzelkanalbehandelte Zähne sorgfältig beurteilen
Wurzelkanalbehandelte Zähne können über viele Jahre funktionstüchtig und beschwerdearm sein. Zugleich gibt es Fälle, in denen Restentzündungen, Beschwerden oder radiologische Auffälligkeiten eine erneute Beurteilung erforderlich machen. Ob ein wurzelkanalbehandelter Zahn erhalten werden kann oder ob eine Entfernung medizinisch sinnvoller ist, entscheiden wir nicht pauschal, sondern anhand von Beschwerden, klinischem Befund, Röntgenbild, Prognose und Ihren Behandlungszielen.
Wenn ein Zahnersatz erforderlich wird, besprechen wir mit Ihnen geeignete Optionen – etwa Brücke, Prothese oder Implantat –
sowie den Ablauf, die Risiken und die Nachsorge.
Ihre Behandlungsoption: Zahnersatz mit minimalinvasiver Methode
Wenn der Austausch eines devitalen Zahnes notwendig ist, folgt der Behandlungsprozess diesen Schritten:
- DVT-Untersuchung (3D-Röntgen): Eine präzise Diagnostik zur Beurteilung der Kieferstruktur.
- Mercaptan/Thioether-Test: Ein ergänzender Test, der in Zusammenarbeit mit dem IMD in Berlin durchgeführt werden kann.
- Mikronährstoffoptimierung: Vorbereitung der Operation durch gezielte Nährstoffzufuhr, z. B. Vitamin D3.
- Minimalinvasive Entfernung: Der devitale Zahn wird schonend entfernt, und eventuelle Entzündungen werden beseitigt.
- Ozon-Sauerstoff-Therapie: Eine gründliche Desinfektion zur Unterstützung der Heilung.
- A-PRF-Eigenblut-Therapie: Biologische Unterstützung für eine schnelle und gesunde Wundheilung.
- Sofortimplantat: Nach der Entfernung des Zahnes erfolgt der sofortige Einsatz eines biokompatiblen Keramikimplantats, um die Kaufunktion und Ästhetik schnellstmöglich wiederherzustellen.
Ihr nächster Schritt zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden
Wenn Sie sich für eine umfassende Behandlung Ihrer wurzeltoten Zähne interessieren oder
weitere Informationen wünschen, freuen wir uns, mit Ihnen einen unverbindlichen Termin zu
vereinbaren. Gemeinsam entwickeln wir die optimale Lösung für Ihre Gesundheit und Ihr
Lächeln.